Leise Linien, klare Räume
Ein minimalistisches, architekturgetragenes Lichtkonzept, das die Räume auf mehreren Ebenen lesbar macht: Nischen- und Möbellicht strukturiert die Flächen, kleine Spots setzen präzise Akzente, Pendelleuchten ergänzen für Situationslicht. Im Deckenbereich der Dachschrägen ergänzt eine „Mikado“-Installation aus linearen Lichtlinien das Ensemble – asymmetrisch gesetzt, aber kompositorisch stimmig, um Blickachsen zu führen und den Raum rhythmisch zu gliedern, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die konstruktiven Bedingungen des Fertighauses mit geringer Einbautiefe wurden durch ultraflache Profile, sauber geführte Schattenfugen und blendarme Optiken gelöst. Dimm- und Szenenlogiken ermöglichen den Wechsel zwischen funktionalem Grundlicht und atmosphärischen Stimmungen. Im Kinderzimmer schafft ein farbiger Ballon-Akzent spielerische Identität. Im OG-Flur wirkt eine Lichtinstallation nach innen orientierend und nach außen als leises Zeichen – abends sichtbar, tagsüber ruhig integriert.
Das Ergebnis folgt den Designansprüchen der Bewohner: zusammenhängend, funktional und ästhetisch – zurückhaltend im Detail, klar in der Wirkung.
Planung Gerhard.Architekten
Elektro & Systemintegration Elektro Olf